Der Aktionskreis João Pessoa e.V. ist ein eingetragener Verein, in dem sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Institutionen aus Nottuln in der Eine-Welt-Arbeit engagieren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Unterstützung Not leidender Menschen in der Welt zu fördern. Nachhaltigkeit steht im Fokus unserer Arbeit. Wir wollen, dass die Menschen für ihre Arbeit einen fairen Lohn bekommen, damit sie sich selbst aus der Armut helfen können. So leisten wir auch einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen. 

Der Name unserer Gruppe leitet sich her aus dem ersten Projekt, das wir in Brasilien unterstützt haben: Im Ortsteil Rosario, in João Pessoa, betreuen Franziskanerpater besonders Kinder und Jugendliche und arbeiten in der Landpastoral.

Da dieses Projekt unserer Unterstützung nicht mehr so dringend bedurfte, haben wir uns anderen Projekten zugewandt.

 

  • Wir pflegen den Informationsaustausch aller Personen und Gruppen, die sich in der Eine-Welt-Arbeit engagieren und koordinieren – soweit möglich - deren Aktivitäten ohne in deren Eigenständigkeit einzugreifen.
  • Wir fördern die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung für die Probleme in den Entwicklungsländern.
  • Wir fördern den fairen Handel und die Nachhaltigkeit beim Kauf und Umgang mit Lebensmitteln und Konsumgütern.
  • Wir engagieren uns dafür, dass Nottuln „Fair Trade Town“ bleibt.
  • Wir nehmen aktiv an Informationsveranstaltungen zu den genannten Themen teil und führen selbst solche durch.
  • Wir werben Spendengelder ein und fördern damit nachhaltige, geprüfte Projekte in Entwicklungsländern und Katastrophengebieten.

 

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, dies sind unsere

 

Bankverbindungen:


Sparkasse Westmünsterland 
-  IBAN: DE17401545300082011503       -  BIC: WELADE3WXXX


Volksbank Nottuln e.G.           -  IBAN: DE63 4016 4352 0009 0800 00  -  BIC: GENODEM1CNO

 

Spendenquittungen senden wir Ihnen gerne zu.

Schwester Raphaela Händler

 

 

Schwester Raphaela Händler wurde 1940 in Nottuln geboren, studierte Medizin und trat 1962 ins Kloster der Missionsbenediktinerinnen in Tutzing ein.

Sr. Raphaela lebt und arbeitet seit fast 50 Jahren in Afrika. 1969 wurde sie erstmals nach Tansania gesandt. Von 1980 bis  1994 leitete sie als Chefärztin das St. Walburg’s Hospital in Nyangao im Süden Tansanias, das unter ihrer Leitung umfassend ausgebaut und modernisiert wurde.

Von 1996 bis 2005 war sie in Namibia verantwortlich für die landesweite Koordination aller katholischen Krankenhäuser. Dort gründete sie „Catholic Aids Action“, das größte und erfolgreichste Nicht-Regierungsprogramm gegen HIV/Aids.

Von 2005 bis 2013 war Sr. Raphaela Priorin der Missions-Benediktinerinnen in Ndanda (Tansania).

Derzeit lebt und arbeitet Sr. Raphaela im Convent der Missionsbenediktinerinnen in Mtwara, das zum Priorat Ndanda gehört.

Sr. Raphaela ist überzeugt, dass der afrikanische Kontinent sich nur dann langfristig positiv entwickeln kann, wenn die medizinische Versorgung weiterhin verbessert und massiv in die Bildung der Bevölkerung investiert wird. Dabei hat sie insbesondere die Förderung der Mädchen und Frauen im Blick.

 

 

Projekte, die von Sr. Raphaela initiiert und gefördert werden:

 

Medizinische Versorgung

 

Weitere Modernisierung des St. Walburg’s Hospitals in Nyangao. Dort soll neben der weiteren Anschaffung moderner medizinischer Geräte auch in die weitere Digitalisierung investiert werden, damit ein fachlicher, medizinischer Austausch mit anderen Hospitälern in Tansania und weltweit möglich wird. Darüber hinaus soll der Aufbau von Solarenergie die Unabhängigkeit vom landeseigenen teuren und unsicheren Stromnetz befördern. Ein sehr großer Teil der einheimischen Bevölkerung sucht das Hospital, das in einem guten medizinischen Ruf steht, auf, kann sich aber selbst die geringen Behandlungskosten meist nicht leisten. Auch dafür wird immer wieder Geld gebraucht.

 

 

 

Weiterhin von ihr gefördert wird auch das Programm UZIMA AIDS in Ndanda. Uzima ist Suhaheli und heißt etwa „Leben in Fülle“. Im Rahmen dieses Programms werden Freiwillige ausgebildet, die dann die Bevölkerung „im Busch“ aufsucht, um sich dort um HIV-Infizierte zu kümmern. Diese erhalten dann Medikamente und werden im Bedarfsfall an die Krankenhäuser in Ndanda oder Nyangao überwiesen. Inzwischen ist das Projekt um ein Palliativprogramm erweitert worden. So kümmern sich jetzt die Helfer auch um Schwerst- und unheilbar Kranke.

 

 

 

 

Für die ambulante medizinische Versorgung einschließlich Entbindungen betreiben die Schwestern des Convents in Mtwara eine kleine, leistungsstarke Dispencery.

 

 

 

 

 

 

Bildung

 

 

 

Bereits über lange Zeit kümmert sich Sr. Raphaela um die tägliche Speisung von über 600 Kindern in einer Reihe von Kindergärten im Raum Ndanda.

 In Mtwara wird ein eigener Kindergarten mit 100 Plätzen betrieben, in dem den Kindern auch bereits Englisch als landeswichtige Fremdsprache vermittelt wird.

 

 

 

 

 

 

Auf dem gleichen Gelände (St. Michaels Education Center) wurde auf Initiative von Sr. Raphaela eine für tansanische Verhältnisse moderne Grundschule errichtet, die Anfang 2017 ihren Betrieb aufgenommen hat.



 

  

 

 

 

 

 

Bereits 2008 hat die Aquinas Secundary School ihren Betrieb aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein Herzensprojekt von Sr. Raphaela, mit dem sie ihren Wunsch, die Bildung in Afrika nachhaltig voran zu treiben, ein gutes Stück umgesetzt hat. Mit der Unterstützung vieler Spender und Institutionen – auch aus Deutschland – hat sie die Schule geplant und aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen werden dort mehr als 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Wegen des hohen Leistungsniveaus mit guten Abschlüssen gibt es viel mehr Bewerber, als aufgenommen werden können.

 

 

 

 

 

 

 

Für 360 Schülerinnen dieser Schule gibt es ein Wohnheim mit großen Schlafsälen. Gerade für junge Mädchen ist der Schulweg häufig zu gefährlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch für die Jungen plant Sr. Raphaela jetzt ein eigenes Wohnheim. Allerdings ist dafür die Finanzierung noch lange nicht gesichert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Für die große Küche, aus der die Bewohnerinnen täglich versorgt werden, planen die Schwestern nun eine Versorgung mit erneuerbaren Energien (Sonne und Wind), damit der umweltschädliche und ressourcenraubende Nutzung von Holzkohle abgelöst werden kann.

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres kleines Wohnheim, das Sr. Raphaela initiiert hat, ist für Studentinnen vorgesehen, die an der Universität von Mtwara studieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer mehr über Sr. Raphaela, ihr Leben und ihre Arbeit in Afrika erfahren möchte, dem sei dieses Buch empfohlen:

 

 
Schwester Raphaela Händler: Mit Hand und Herz Mein Leben für Afrika
Herbig Verlagsbuchhandlung, München, 2014
ISBN 978-3-7766-2727-5
Im Buchhandel erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Datenschutzerklärung

 

 

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die Webseite http://www.aktionskreis-joao-pessoa.de/ dient im Wesentlichen der Außendarstellung des Aktionskreises João Pessoa e.V. Nottuln. Sie enthält zum einen Informationen zum Sinn und Zweck des Aktionskreises sowie über geplante und durchgeführte Aktivitäten und die zugehörige Terminplanung.

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen.

 

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2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

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3. Datenerfassung auf unserer Website

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Besuch in Berlin

Berlin0767webEnde Juni konnten 4 Mitglieder des Aktionskreis João Pessoa auf Einladung von MdB Karl Schiewerling einen Besuch in Berlin machen. Gemeinsam mit insgesamt 50 Personen aus den verschiedenen  Eine-Welt-Gruppen im Kreis Coesfeld und Steinfurt ging es mit dem Bus nach Berlin, wo ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet war.Berlin20763web

 Eine Stadtrundfahrt unter politischen Gesichtspunkten, ein Besuch am Holocaustdenkmal Bernauer Straße, in der  Anne Frank Gedenkstätte,  der Otto-Weidt–Blindenwerkstatt, der Besuch in der Konrad Adenauer Stiftung und eine Führung durch den Reichstag zeigten interessante Einblicke in die Geschichte und die aktuelle Politik. Als Highlight hatte Karl Schiewerling ein Gespräch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert. Hier verging die Zeit, zu den Themen, die  die Teilnehmer natürlich besonders interessierten wie im Flug. Wenn auch einige Fragen beantwortet werden konnten und der Vortrag sehr informativ war, zeigte sich wie groß und umfangreich die Eine-Welt-Arbeit eingebettet sein muss und wieviele Aspekte berücksichtigt werden müssen.

Zwischenzeitlich ergaben sich Gespräche zu den anderen Eine-Welt-Gruppen, die vor Ort mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Intensitäten und auch in unterschiedlichen Ländern Unterstützung leisten. Positiv könnten die Nottulner den Zusammenschluss der verschiedenen Initiativen vor Ort als Aktionskreis João Pessoa  hervorheben, die eine Bündelung der Hilfen vereinfacht.

Mit vielen Eindrücken und einigen neuen Ideen kamen die Besucher zurück und werden versuchen, die Informationen und Motivation in die weitere Arbeit mit einfließen zu lassen.

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